Wie wir E-Bikes testen
Der AkkuAlle-Score für E-Bikes folgt demselben Prinzip wie bei unseren E-Scootern: Ehrlichkeit vor Marketing. Wir belohnen realistische Reichweiten und bestrafen schöngerechnete Laborwerte. Der Preis fließt bewusst nicht in den Score ein – damit teure Modelle keinen künstlichen Bonus bekommen.
Wir vergleichen die beworbene mit der realistischen Praxis-Reichweite. Je größer die Schönrechnung (negativer Drift), desto mehr Punktabzug.
Kraftentfaltung am Berg und beim Anfahren, Drehmoment (Nm), Regelverhalten und Laufruhe des Antriebs.
Licht, Schutzbleche, Gepäckträger, Schaltung, Display und wie gut sich das Rad im echten Alltag schlägt.
Kapazität (Wh), Ladezeit, Entnehmbarkeit und erwartete Lebensdauer der Zellen.
Rahmenqualität, Komponenten-Niveau, Service-Netz und Ersatzteilversorgung.
Bremsleistung (hydraulisch vs. mechanisch), Reifen, Stabilität und Sichtbarkeit.
Drift-Penalty
Weicht die reale Reichweite stark negativ von der Herstellerangabe ab, ziehen wir zusätzliche Punkte ab. So verhindern wir, dass Modelle mit unrealistischen Reichweiten-Versprechen gut abschneiden. Transparenz bei der Reichweite ist für uns das wichtigste Ehrlichkeits-Signal.
Der Gesamt-Score wird auf eine Skala von 0–100 normiert. In der Bestenliste 2026 sortieren wir alle getesteten E-Bikes danach – komplett getrennt von den E-Scootern.