Die besten E-Scooter unter 300 Euro im Überblick
Die Auswahl unter 300 Euro ist klein. Diese Modelle aus unserem Bestand bleiben darunter, alle mit ABE:
- RCB EV85F – 259 Euro, 18 km Praxis-Reichweite. Der günstigste Scooter mit Zulassung, den wir führen. Die 18 km sind aus 12 Quellen belegt.
- NIU KQi3 Pro – 289 Euro, 39 km Praxis-Reichweite, ebenfalls aus 12 Quellen. Von den dreien hat er den höchsten AkkuAlle-Score (79/100), wiegt mit 20,3 kg aber gut 5 kg mehr als die beiden anderen.
- isinwheel E9TMax – 299 Euro, 25 km Praxis-Reichweite. Mehr als der RCB bei gleichem Gewicht (15 kg).
Worauf du bei E-Scootern unter 300 Euro achten solltest
Auch günstige E-Scooter sollten bestimmte Mindestanforderungen erfüllen:
1. Straßenzulassung (ABE)
Das wichtigste Kriterium: Der Scooter muss eine ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) haben. Nur dann darfst du ihn legal auf öffentlichen Straßen fahren. Achte beim Kauf unbedingt darauf!
2. Reichweite
In dieser Preisklasse liegt die Reichweite zwischen 18 und 39 km. Das reicht für den täglichen Weg zur Arbeit oder Uni völlig aus. Für längere Touren solltest du eher zu teureren Modellen greifen.
3. Motorleistung
Die meisten Budget-Scooter haben einen 250-350 Watt Motor. Das ist ausreichend für flaches Gelände und leichte Steigungen. Bei starken Anstiegen kommst du aber an deine Grenzen.
4. Gewicht und Tragbarkeit
Günstige E-Scooter wiegen meist zwischen 15 und 20 kg. Wenn du den Scooter oft tragen musst (z.B. in die Bahn oder ins Büro), achte auf ein möglichst geringes Gewicht.
5. Verarbeitung und Qualität
Bei Budget-Modellen musst du bei der Verarbeitung Abstriche machen. Achte trotzdem auf solide Materialien und gute Bewertungen anderer Käufer.
RCB EV85F: der günstigste mit Zulassung
Für 259 Euro bekommst du eine ABE (Nummer P388), 20 km/h Höchstgeschwindigkeit und 15 kg Gewicht. Die Reichweite liegt bei 18 km im Praxis-Wert. Dieser Wert stammt aus 12 Quellen und ist damit besser belegt als bei den meisten teureren Modellen.
Für den Weg zur Arbeit unter 8 km reicht das mit Rückweg. Wenn deine Strecke länger ist, lade zwischendurch – der Akku braucht 6 Stunden voll.
NIU KQi3 Pro: weiter fahren, mehr tragen
Im deutschen NIU-Shop kostet der KQi3 Pro 289 Euro. Fahrer kommen mit ihm im Mittel auf 39 km, NIU nennt 50 km. Den Mittelwert haben wir aus 12 Quellen. Mit 20,3 kg trägst du gut 5 kg mehr als beim RCB oder beim isinwheel. Musst du ihn jeden Tag in den dritten Stock tragen, nimm einen der beiden leichteren.
isinwheel E9TMax: mehr Reichweite bei gleichem Gewicht
Der E9TMax kostet 299 Euro und fährt 25 km im Praxis-Wert. Der Hersteller nennt 40 km. Diese Lücke von 15 km ist normal, weil Herstellerangaben unter Idealbedingungen entstehen: leichter Fahrer, ebene Strecke, Sommertemperatur.
Plane mit 25 km. Für den Weg in die Stadt und zurück reicht das auch dann, wenn du unterwegs noch einen Umweg fährst.
→ Zum isinwheel E9TMax im Detail
Für wen eignen sich E-Scooter unter 300 Euro?
Budget-E-Scooter sind perfekt für:
- Einsteiger, die erst mal testen wollen, ob ein E-Scooter das Richtige ist
- Gelegenheitsfahrer, die nur kurze Strecken zurücklegen
- Pendler mit kurzen Wegen (bis 5 km pro Strecke)
- Sparfüchse, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis suchen
Wenn du täglich längere Strecken fährst oder viel Wert auf Komfort legst, solltest du eher 400-600 Euro investieren. Dann bekommst du bessere Federung, mehr Reichweite und höheren Fahrkomfort.
Alternativen: E-Scooter bis 400 Euro
Mit etwas mehr Budget wird die Auswahl größer. Der TODIMART G2 ABE für 439 Euro hat den höchsten AkkuAlle-Score dieser Liste (84/100).
- Xiaomi Electric Scooter 4 Lite (2nd Gen) – 300 Euro, AkkuAlle-Score 65/100
- TODIMART G2 ABE – 439 Euro, AkkuAlle-Score 84/100
- NAVEE GT3 Pro – 399 Euro, AkkuAlle-Score 78/100
Schon 100 Euro mehr Budget machen oft einen großen Unterschied bei Reichweite, Federung und Verarbeitung.
- E-Scooter unter 400 Euro – Mehr Reichweite und bessere Ausstattung
- E-Scooter unter 500 Euro – Deutlich mehr Komfort und Leistung
Fazit: Lohnen sich E-Scooter unter 300 Euro?
Ja – wenn du weißt, was du bekommst. Unter 300 Euro führen wir mit Straßenzulassung den RCB EV85F, den NIU KQi3 Pro und den isinwheel E9TMax. Am weitesten kommst du mit dem NIU, leichter tragen sich RCB und isinwheel. Für kurze Strecken in der Stadt reichen alle drei.
Für längere Strecken oder höhere Ansprüche an Komfort solltest du aber eher 400-600 Euro einplanen. Dann bekommst du deutlich mehr Reichweite, bessere Federung und hochwertigere Komponenten.