Cube Kathmandu Hybrid 2026: Alle Varianten im Vergleich
Das Cube Kathmandu Hybrid ist eine voll ausgestattete E-Trekking-Familie für Alltag, Pendeln und längere Touren. Die aktuelle Reihe besteht nicht mehr nur aus ONE, Pro, EXC und SLX: Neben den klassischen 800-Wh-Aluminiumtourern stehen Comfort-Modelle mit Nabenschaltung und Riemen, leichte C:62-Carbonräder mit 400 Wh sowie das vollgefederte ONE11 HPC.
Kurzantwort: Das normale Kathmandu Hybrid mit 800 Wh ist die universelle Wahl. Comfort richtet sich an Fahrer, die Tiefeinstieg, stufenlose Nabenschaltung und Zahnriemen möchten. C:62 spart Gewicht mit Carbonrahmen, Bosch SX und 400 Wh. ONE11 kombiniert Touring-Ausstattung, Carbon-Hauptrahmen, Bosch CX, 800 Wh und 100 mm Hinterradfederweg. Ältere 600-Wh-Listen sind nicht das aktuelle Live-Sortiment.
Die vier aktuellen Kathmandu-Hybrid-Familien
Kathmandu Hybrid HPA ist der klassische Aluminium-Tourer mit Federgabel, fest integrierter Alltagsausstattung und 800-Wh-Akku. Die Ausstattungsleiter läuft von ONE über Pro und EXC bis SLX und SLT. HPA erscheint auf der Cube-Seite als Subserie; im eigentlichen Modellnamen steht meist nur Kathmandu Hybrid plus Ausstattungsstufe.
Kathmandu Hybrid Comfort nutzt ebenfalls Aluminium, Bosch Performance Line CX und 800 Wh, ist aber als Easy-Entry-Modell mit Enviolo-Nabenschaltung und Gates-Zahnriemen ausgelegt. Das erleichtert die Bedienung und hält den Antrieb sauberer, verlangt jedoch eine andere Preis- und Fahrgefühl-Abwägung als eine klassische Kettenschaltung.
Kathmandu Hybrid C:62 setzt auf einen leichten C:62-Carbonrahmen, Bosch Performance Line SX und 400 Wh. Cube positioniert es als sportlichen, vielseitigen Tourer für leichtes Reisen. ONE11 HPC geht in die andere Richtung: Es verbindet Fullsuspension und Tourenausstattung, bietet 100 mm Federweg am Heck und nutzt Bosch CX mit 800 Wh. Damit sind C:62 und ONE11 keine bloßen höheren Ausstattungsstufen des Standardrads.
Cube Kathmandu Hybrid 2026: alle aktuellen Varianten
Die Tabelle enthält die auf der deutschen Cube-Serienseite aktuell gelisteten eindeutigen Modellnamen. Rahmen- und Farbvarianten werden nicht gedoppelt. Preise sind die dort genannten UVP zum Abrufzeitpunkt; tatsächliche Händlerpreise und Verfügbarkeit können sich ändern.
| Familie | Variante | Motor | Akku | Preis laut Cube |
|---|---|---|---|---|
| HPA | ONE 800 | Bosch Performance Line CX | 800 Wh | 3.199 € |
| HPA | Pro 800 | Bosch Performance Line CX | 800 Wh | 3.599 € |
| HPA | EXC 800 | Bosch Performance Line CX | 800 Wh | 3.999 € |
| HPA | SLX 800 | Bosch Performance Line CX | 800 Wh | 4.499 € |
| HPA | SLT 800 | Bosch Performance Line CX | 800 Wh | 5.299 € |
| Comfort | Pro 800 | Bosch Performance Line CX | 800 Wh | 3.799 € |
| Comfort | SLX 800 | Bosch Performance Line CX | 800 Wh | 4.999 € |
| C:62 | Pro 400X | Bosch Performance Line SX | 400 Wh | 3.499 € |
| C:62 | SLX 400X | Bosch Performance Line SX | 400 Wh | 3.999 € |
| C:62 | SLT 400X | Bosch Performance Line SX | 400 Wh | 4.999 € |
| ONE11 HPC | Pro 800 | Bosch Performance Line CX | 800 Wh | 4.199 € |
| ONE11 HPC | SLT 800 | Bosch Performance Line CX | 800 Wh | 5.999 € |
Die frühere Gegenüberstellung von 600 und 800 Wh ist für die aktuelle Reihe zu grob. Bei den normalen HPA-, Comfort- und ONE11-Modellen steht heute 800 Wh. Die kleinere 400-Wh-Klasse gehört gezielt zum leichteren C:62 mit SX-Motor. Bei gebrauchten oder reduzierten älteren Modellen muss das Modelljahr deshalb zwingend mitgelesen werden.
Welche Kathmandu-Hybrid-Variante passt zu wem?
ONE, Pro, EXC, SLX oder SLT?
Innerhalb des klassischen HPA-Tourers bleibt Motor- und Akkubasis gleich: Performance Line CX und 800 Wh. Der Preisabstand entsteht vor allem durch Komponenten. ONE ist der Einstieg, Pro die häufig sinnvolle Mitte, EXC und SLX erhöhen die Ausstattung, SLT markiert die Spitze. Vergleiche Bremsen, Schaltung, Federgabel, Licht und Kontaktpunkte des exakten Modelljahrs. Eine teurere Schaltung gleicht keine unpassende Rahmengröße aus.
Comfort: für bequeme Bedienung und sauberen Riemen
Comfort Pro und Comfort SLX sind Easy-Entry-Modelle. Die stufenlose Enviolo-Nabe lässt sich per Drehgriff bedienen; der Gates-Riemen ersetzt die klassische Kette. Das ist interessant für Pendler und Tourenfahrer, die Komfort und geringen Pflegeaufwand priorisieren. Vor dem Kauf sollte man das Schaltgefühl am Anstieg testen und Preis, Werkstattzugang sowie spätere Wartung des kompletten Systems bedenken.
C:62: wenn Handling wichtiger als maximale Akkugröße ist
C:62 kombiniert Carbonrahmen, den leichteren Bosch-SX-Motor und 400 Wh. Es ist die logischere Wahl, wenn das Rad häufiger gehoben wird oder ein sportlicheres, leichteres Tourengefühl gewünscht ist. Der kleinere Akku ist kein versteckter 800-Wh-Ersatz. Lange Etappen müssen passend zur Kapazität geplant werden; Gewichtsvorteil und Reichweitenreserve stehen hier bewusst im Tauschverhältnis.
ONE11 HPC: Touring-Fully für Komfort auf schlechtem Untergrund
Das ONE11 HPC integriert Hinterradfederung und Gepäckträger in ein Tourenrad. Cube nennt 100 mm Federweg hinten. Das kann auf rauen Wegen Komfort und Kontrolle erhöhen, bringt aber zusätzliche Technik, Gewicht und Wartung gegenüber dem klassischen Kathmandu. Pro ist der preislich niedrigere Einstieg, SLT das Spitzenmodell; beide nutzen 800 Wh und Bosch CX.
Unsere Datenanalyse: Pro 800 mit 90 km und Score 82
AkkuAlle führt das Cube Kathmandu Hybrid Pro 800 aktuell mit 90 km real belegter Reichweite und Score 82/100. Diese Einordnung ist datenbasiert, kein Eigentest. Sie bezieht sich auf das klassische Pro 800 und darf nicht unverändert auf C:62 400X, Comfort oder ONE11 HPC übertragen werden.
Auch 800 Wh garantieren keine bestimmte Strecke. Fahrergewicht, Gepäck, Unterstützungsmodus, Temperatur, Wind, Reifendruck, Höhenmeter und Untergrund verändern den Verbrauch. Die E-Bike-Reichweiten-Studie 2026 erklärt die Trennung zwischen Herstellerwerten und Praxisbelegen. Für eine feste Tour sollte der belegte Wert mit Reserve geplant werden, besonders ohne sichere Lademöglichkeit.
Der Motorvergleich muss ebenfalls innerhalb des exakten Modells bleiben: C:62 nutzt Bosch Performance Line SX, die anderen aktuellen Familien Performance Line CX. Unser Bosch-Motorenvergleich ordnet die Systeme ein. Für das Fahrgefühl sind daneben Gesamtgewicht, Geometrie, Übersetzung und Reifen entscheidend.
Kaufcheck vor Probefahrt und Bestellung
- Familie zuerst: HPA, Comfort, C:62 oder ONE11 nach Einsatz wählen.
- Akku nicht isoliert sehen: 400 Wh beim leichten C:62 und 800 Wh bei den anderen Konzepten einordnen.
- Antrieb testen: Kettenschaltung gegen Enviolo-Nabe mit Riemen praktisch vergleichen.
- Gewicht und Wartung prüfen: Carbon-Leichtbau und Fullsuspension lösen unterschiedliche Probleme.
- Angebot exakt lesen: Modelljahr, vollständiger Name, Rahmenform, Akku und Ausstattung abgleichen.
Händlerangebote kannst du im Cube-Markenbereich bei BOC24 (Anzeige) prüfen. Preis und Bestand können vom Herstellerstand abweichen. Weitere Modelle findest du im E-Bike-Vergleich; hochpreisige Alternativen ordnet der Premium-E-Bike-Vergleich ein.
Fazit: Das aktuelle Kathmandu Hybrid ist vier Baureihen in einer. Für maximale Vielseitigkeit ist das HPA Pro 800 die klare Mitte. Comfort priorisiert Bedienung und Riemen, C:62 geringeres Gewicht, ONE11 Federungskomfort. Wer diese Grundentscheidung zuerst trifft, kann die Ausstattungsstufe danach sinnvoll wählen.
