
Fafrees F20 Mate Dreirad 18,2Ah
Ca. 1.799 € (UVP/Richtwert)
* Affiliate-Links. Kaufst du über diese Links, erhalten wir ggf. eine Provision – für dich ohne Aufpreis.
Reichweite: beworben vs. real
Abweichung zur Herstellerangabe: -13%
Technische Daten
Pro
- Ehrlichste Reichweiten-Angabe im gesamten Test (nur -13 % Drift: 75 km beworben, 65 km real)
- Kippsicheres Dreirad - kein Balancieren noetig, ideal fuer Senioren und Menschen mit Gleichgewichtsthemen
- Transportfaehig fuer Einkaeufe und Alltagslasten, dazu faltbar und zugelassen
- Testsieger unseres E-Bike-Starts mit 76/100 Punkten
Contra
- Groesser und schwerer als ein normales E-Bike
- Mit 1.799 EUR kein guenstiges Fahrzeug
- Kurvenverhalten als Dreirad braucht Eingewoehnung
- Nische: nur sinnvoll, wenn man Stabilitaet oder Transport wirklich braucht
Wer nach einem E-Bike sucht, das mehr Sicherheit auf der Straße bietet als ein klassisches Zweirad, landet früher oder später beim E-Dreirad. Der Fafrees F20 Mate ist genau dafür gebaut: ein dreirädriges, faltbares E-Lastenrad, das kippsicher steht, Lasten trägt und besonders Menschen anspricht, die sich auf zwei Rädern nicht mehr ganz wohlfühlen. In unserem E-Bike-Teststart holt er mit 76 von 100 Punkten den ersten Platz – und das aus einem Grund, der uns wirklich beeindruckt hat.
Der Preis liegt bei 1.799 €, der Akku bringt 874 Wh (18,2 Ah) mit, und das Rad ist regulär zugelassen. Doch der eigentliche Star ist eine Zahl, die man in dieser Branche selten so ehrlich sieht.
Reichweite: 75 km beworben, 65 km real
Fafrees bewirbt den F20 Mate mit 75 km Reichweite. In unserer Praxisbetrachtung landen wir bei realistischen 65 km. Das ist ein Drift von nur −13 % – und damit das ehrlichste Modell in unserem gesamten 20er-Test.
Warum das so bemerkenswert ist: Reichweiten-Angaben bei E-Bikes und E-Scootern werden fast immer unter Idealbedingungen ermittelt – flache Strecke, leichter Fahrer, niedrigste Unterstützungsstufe, warmer Akku. In der Realität liegen die Abweichungen oft bei −30 %, −40 % oder mehr. Ein Hersteller, dessen Praxiswert so nah an der Werbeangabe bleibt, hat entweder ehrlich gemessen oder bewusst konservativ beworben. Beides verdient Vertrauen.
Gerade für die Zielgruppe dieses Dreirads ist das entscheidend: Wer auf verlässliche Reichweite angewiesen ist – etwa für den täglichen Einkauf oder feste Wege – kann sich hier auf die Angabe verlassen, statt böse Überraschungen mit einem leeren Akku zu erleben.
Das Dreirad-Konzept: Vor- und Nachteile
Ein E-Dreirad ist kein „E-Bike mit einem Rad mehr“ – es ist eine eigene Fahrzeugklasse mit klaren Stärken und ehrlichen Kompromissen.
Vorteile
- Kippsicher im Stand und bei langsamer Fahrt – man muss nicht balancieren, das Rad steht von allein.
- Transportfähig – die Bauweise erlaubt es, Einkäufe, Gepäck oder Lasten sicher zu befördern.
- Faltbar – trotz der Größe lässt sich der F20 Mate zusammenlegen und leichter verstauen.
- Zugelassen – legal auf öffentlichen Wegen nutzbar.
Nachteile
- Größe und Gewicht – ein Dreirad ist sperriger und schwerer als ein normales E-Bike.
- Preis – mit 1.799 € ist es kein Schnäppchen.
- Fahrverhalten in Kurven – Dreiräder fahren sich anders als Zweiräder; das Kurvenverhalten braucht Eingewöhnung.
Für wen ist der Fafrees F20 Mate geeignet?
Gut geeignet für:
- Senioren, die mobil bleiben möchten, aber auf dem Zweirad unsicher geworden sind.
- Menschen mit Gleichgewichtsthemen oder eingeschränkter Balance, für die Kippsicherheit den Unterschied macht.
- Alle, die regelmäßig Lasten transportieren – Einkäufe, Gepäck, Alltagslasten.
Weniger geeignet für:
- Sportliche Fahrer, die ein wendiges, leichtes E-Bike für schnelle Touren suchen.
- Menschen mit sehr wenig Stauraum – die Größe bleibt trotz Faltmechanismus ein Faktor.
- Preisbewusste Käufer, die das Dreirad-Konzept nicht wirklich brauchen.
Fazit: 76/100 – Testsieger unseres E-Bike-Starts
Der Fafrees F20 Mate ist der Testsieger unseres E-Bike-Teststarts – mit 76 von 100 Punkten das beste Modell im Feld. Ausschlaggebend sind zwei Dinge: die ehrlichste Reichweiten-Angabe im gesamten Test (nur −13 % Drift) und die klare Nische, die er bedient. Er will kein sportliches Alleskönner-Bike sein, sondern ein verlässliches, kippsicheres Fahrzeug für Menschen, die genau das brauchen.
Wer zur Zielgruppe gehört – Senioren, Menschen mit Balance-Themen, Alltagstransporteure – bekommt hier ein durchdachtes, ehrliches Fahrzeug. Wer die Nische nicht braucht, für den ist das Konzept zu speziell und zu teuer. Ehrlich ist ehrlich: Der Testsieg gilt für die richtige Zielgruppe.
Mehr zur Bewertung der Ehrlichkeit aller getesteten Modelle findest du in unserem E-Bike-Ehrlichkeits-Index 2026. Alle Platzierungen im Überblick zeigt unsere E-Bike-Bestenliste 2026.